
![]()
![]() |
||||||||
| -Werbung- | ||||||||
|
Willkommen in Hörde !
|
||||||||
|
Hörde im Emschertal erhält das Stadtrecht im Jahre 1340.
Es herrschte große Freude: Der Ort ist zur Stadt erhoben worden. Die Grafen verleihen der jungen Stadt wichtige Rechte und Freiheiten, darunter das Marktrecht, die Gerichtshoheit (ein städtisches Gericht) und das Münzrecht. Die ersten Silbermünze der Stadt tragen die Umschrift MON - NOV - HVE - RDE (Neue Münze von Hörde).Die Prägestätte liegt an der Goldstraße. Die alte Burg in Hörde, eine Wasserburg, liegt an der Einmündung des Hörder Baches in die Emscher. Die Stadt wird nun mit Wällen und Gräben befestigt. Außerdem wird eine Stadtmauer errichtet, aber nur an den Stellen, an denen der natürliche Schutz durch Wasserläufe oder Sumpfgelände fehlt. Die Stadt hat drei Tore: Das Obertor (an der Ecke Hemannstr. Alfred-Trappen -Str.), das Burgtor (am Werkseingang gleichen Namens)und dazwischen das Mühlentor(an der Seekante in der Nähe der alten Mühle). An der Stelle , an der die Dortmunder am leichtesten angreifen könnten, wird ein Bollwerk errichtet. Der Name der Bollwerkstr. erinnert daran. Am Sonntag, dem 30.September 1341, werden in Hörde die Mauern um das neue Kloster der Clarissen geschlossen. 40 Nonnen wohnen un auf dem Clarenberg. Der Orden wurde 1212 von Franz von Assisi und der heiligen Clara gegründet. Das Hörder Kloster ist eine Stitung des Ritters Konrad von der Mark und seiner Frau Elisabeth von Kleve. Im Jahre 1344 beschließen Konrad und Elisabeth einmütig, die "arge Welt" zu verlassen und selbst in Kloster zu ziehen. Er geht zu den Franziskanern nach Dortmund, Elisabeth wird Nonne in ihrem Stift auf dem Clarenerg. Mit Erlaubnis des Papstes dürfen sich die beiden dort noch treffen, allerdings ohne gemeinsam zu speisen oder zu übernachten. Beide werden in der alten Stiftskirche in Hörde beigesetzt. Das Kloster besteht bis 1812. Bei seiner Auflösung verschwinden auch die Gräber von den beiden. Die alte Hörder Burg brennt 1673 ab, als französiche Truppen die Stadt besetzen, 5 Woche blieben sie in Hörde. Unter Verwendung der Grundmauern wird die Burg nach dem Brand wieder aufgebaut. An die Gründung der Stadt erinnert immer noch die Hörder Schützengilde. Sie wurde 1340 von Korad ins Leben gerufen, zur Verteidigung der Stadt. Die Schützen waren mit Armbrüsten bewaffnet. Konrad schenkte ihnen auch ein Grundstück an der Gildenstr.. Die Hörder Schützengilde ist die einzige Bürger- Vereinigung, die sich seit dem Mittelalter erhalten hat.
|
||||||||
Korrektur- und Erweiterungsvorschläge bitte per E-mail an die Webredaktion.
Dortmund Stadtinfo - Das ONLINE-Magazin für Dortmund redaktion@dortmund-stadtinfo.de
Home: www.dortmund-stadtinfo.de
Webredakteurin: Birgit Lemke
Auszug aus: " Dortmunder Courier", eine historische Zeitung